Rückblicke Veranstaltungen 2025

Rückblick Anlässe: Heiden-Rehetobel 2025

Ökumenischer Senioren-Ausflug
Heiden zur Insel Mainau

Für den Senioren-Ausflug hätten wir uns keinen schöneren Tag wünschen können. Strahlend blauer Himmel, nicht zu warm und nicht zu kalt. So kam die Pracht der Blumeninsel Mainau voll zur Geltung. Man hatte das Gefühl die ganze Insel glänzt und blüht.

Jedoch gibt es auf der Insel noch andere Protagonisten, die kaum zu übersehen sind – und das sind die uralten und zum Teil riesigen Bäume. In ihrem grünen Kleid haben sie eine andere Majestät, als die teils auch sehr alten Rosenbüsche. Wer hätte gedacht, wenn er nicht schon einmal dort gewesen ist, dass es so viele verschiedene Grüntöne gibt. Wenn wir jedem Grünton einen Namen geben müssten, wir kämen an kein Ende. Und bei jeder Lichtveränderung würde man am gleichen Ort ein anderes Grün antreffen. Ein weiteres Indiz dafür, dass Ewigkeit nicht in unserer Welt zu finden ist, vielmehr ist alles einem stetigen Wandel unterworfen.

Danken wir Gott, denn seine wunderbare Schöpfung wurde uns auf dem silbernen Tablet offeriert.

Armin Scheuter

Seniorenausflug Rehetobel

Wie jedes Jahr luden die beiden Landeskirchen ihre Seniorinnen und Senioren zum Sommer-ausflug ein. Bei strahlendem Sonnenschein bestiegen um neun Uhr, 28 gutgelaunte Gäste mit Marlene Solenthaler und mir als Begleitung, den Car der Firma Ramsauer. In Wald stiegen ebenfalls über 20 Reiselustige dazu, die von Hanni Bürki begleitet wurden. Im klimatisierten Car liess sich auch die Sommerhitze gut aushalten und es ging flott dem Bregenzerwald zu. An der Bahnstation der Bergbahn in Bezau stiegen wir dann in die Gondelbahn um, die uns geschwind auf angenehme 1650 m hinaufbrachte, wo uns im Panoramarestaurant auf der schattigen Terrasse ein feines Mittagessen erwartete. Die Stimmung war wunderbar. Nach dem Essen konnte man noch einige Schritte laufen oder einfach die phantastische Aussicht in alle Himmelsrichtungen auf die wunderschöne Bergwelt und hinunter zum fernen Bodensee geniessen.

Wieder unten im Tal hatten wir noch etwas freie Zeit im schmucken Dorf Bezau, bevor uns der Car nach Schwarzenberg brachte, wo uns eine überaus nette Dame in Bregenzerwälder-tracht schon vor der Kirche erwartete. Sie erzählte uns kurz etwas über das Dorf und danach teilte sich die Reiseschar. Die einen genossen einen kühlen Trunk im Garten eines Gasthauses und der grössere Anteil betrat mit unserer Führerin die angenehm kühle Barockkirche. Wir erfuhren viel über diesen sehr schönen Sakralbau und auch über das Leben der aussergewöhn-lichen Malerin Angelika Kaufmann, die dort als junges Mädchen mit 17 Jahren die «Apostelrondelle» gemalt hatte, während ihrem Vater die Bilder des Kreuzwegs zu verdanken sind. Auch das Altarbild mit der Krönung Mariens stammt von ihr, als eines ihrer spätesten Werke. Sie blieb der Heimat ihres Vaters zeitlebens sehr verbunden.

Reich beschenkt erreichten wir gegen Abend wieder unsere Dörfer im Appenzellerland.

Bild 4: Aussicht von der Bergstation Baumgarten, Bezau

Cornelia Callegari

Bericht zur Firmung vom 7. Juni 2026

Am Sonntag, 7. Juni 2026, empfingen insgesamt 15 Firmandinnen und Firmanden das Sakrament der Firmung. Wovon fünf Personen aus der Pfarrei Heiden-Rehetobel stammten. Die festliche Feier wurde durch Generalvikar Dr. iur. can. Sebastian Wetter gespendet, der dieses Amt im Bistum St. Gallen innehat.

Der Firmakt bildet den Abschluss eines Firmweges, an dem sich 14 Jugendliche während längerer Zeit mit Fragen des Glaubens, des Lebens und ihrer persönlichen Berufung auseinandergesetzt haben. Im Bistum St. Gallen wird das Sakrament der Firmung jungen Menschen ab 18 Jahren gespendet; die Firmwege werden in den Seelsorgeeinheiten auf gemeinsamer Grundlage vorbereitet und durchgeführt, und der Besuch dieses Firmweges ist die verbindliche Voraussetzung für den Empfang des Firmsakramentes. Auf diesem Weg wurde deutlich, dass eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus für das Leben eines Christen unerlässlich ist. Zugleich zeigte der gemeinsame Weg, wie wichtig Gemeinschaft für das christliche Leben ist, denn Glaube wächst, trägt und vertieft sich im Miteinander der Kirche.

Im Beisein ihrer Familien, Patinnen und Paten sowie der versammelten Gemeinde wurde der Firmgottesdienst zu einem sichtbaren Höhepunkt dieses Weges. Die Jugendlichen bekannten sich zu ihrem Glauben und empfingen die Stärkung durch den Heiligen Geist. Die Firmung wird dabei als bewusster Schritt junger Erwachsener verstanden, in dem sie eigenständig Ja zum Glauben sagen und durch den Heiligen Geist gestärkt werden. So wurde spürbar, dass Gott Menschen auf ihrem Lebensweg begleitet und sie sendet, aus dem Glauben zu leben und Verantwortung in Kirche und Gesellschaft zu übernehmen.

Ein herzlicher Dank gilt Generalvikar Sebastian Wetter für sein Mitfeiern und die Spendung des Firmsakramentes. Ebenso danken wir allen, die die Jugendlichen auf ihrem Firmweg begleitet, den Gottesdienst vorbereitet und zum Gelingen dieser festlichen Feier beigetragen haben.

Mauro Callegari
Verantwortlicher Firmweg SE

© Text: Medien SE über dem Bodensee
© Foto: callegarifoto.ch

Jubiläumsfest «10 Jahre Seelsorgeeinheit über dem Bodensee» in Oberegg

Am Pfingstsonntag, 24. Mai 2026, feierte die Seelsorgeeinheit über dem Bodensee ihr 10-jähriges Bestehen mit einem festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche Oberegg und einem anschliessenden bunten Festbetrieb. Beteiligt waren die Pfarreien Eggersriet-Grub SG, Heiden-Rehetobel, Walzenhausen und Oberegg-Reute.

Der Gottesdienst stand unter dem Motto «Gemeinsam in Vielfalt unterwegs». In Gebeten, Liedern und Predigtbeiträgen wurde sichtbar, wie unterschiedlich die Pfarreien sind und wie sie doch als eine Seelsorgeeinheit zusammengehören – anschaulich beschrieben mit dem Bild eines «Fruchtsalats», in dem jede Pfarrei ihre eigene Farbe und ihren eigenen Geschmack einbringt. In der Predigt wurde deutlich, wie bunt und eigenständig die Pfarreien sind und zugleich im Heiligen Geist zu einer gemeinsamen Weggemeinschaft verbunden bleiben. Zugleich wurde spürbar, wie wichtig eine zeitgemässe Sprache und Kommunikation in allen Bereichen der Seelsorge geworden ist, damit die Botschaft des Evangeliums heute verstanden und gelebt werden kann.

Musikalisch wurde die Feier wunderschön von den Kirchenchören aus Eggersriet und Oberegg mit zeitgenössischer englischer Chormusik und Orgelspiel feierlich umrahmt. Vertreterinnen und Vertreter aus den verschiedenen Pfarreien brachten sich in Liturgie, Lesungen und Fürbitten ein und beteten darum, dass die Menschen in der Seelsorgeeinheit im kirchlichen Umfeld und im Alltag weiter zusammenwachsen.
Markus Peter verabschiedete den langjährigen und verdienten Kreisratspräsidenten Hansjörg Ritter und würdigte seinen grossen Einsatz für die Seelsorgeeinheit.

Im Anschluss an den Gottesdienst formten die Besucherinnen und Besucher auf dem Kirchenplatz einen Umriss der Kirche und setzten damit ein sichtbares Zeichen für eine lebendige Kirche, die von vielen Menschen getragen und mitgestaltet wird.
Beim anschliessenden Rahmenprogramm rund um die Schulhäuser sorgten Ponyreiten, Hüpfburg, Riesenseifenblasen, ein Glücksrad sowie ein Alphorn-Trio aus Eggersriet für eine fröhliche und stimmungsvolle Atmosphäre. Die kirchliche Jugendarbeit stellte ihre Gruppen und Projekte vor und zeigte, wie Glauben heute gemeinsam mit jungen Menschen gelebt werden kann. Eine Festwirtschaft mit offerierten Getränken sowie Wurst und Brot lud zum Verweilen ein und bot Raum für Begegnung, Gespräche und zum Kennenlernen über Pfarreigrenzen hinaus.

Ein besonders herzliches Dankeschön gilt dem Fest-OK und allen Helferinnen und Helfern aus den beteiligten Pfarreien. Durch ihren tatkräftigen Einsatz vor und hinter den Kulissen wurde dieses Jubiläumsfest zu einem eindrücklichen Zeichen gemeinsamer Verbundenheit.

Mauro Callegari
Mitglied Fest-OK
© callegarifoto.ch, © Tobias Sonderegger, Medien SE über dem Bodensee.
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Rückblick Weltgebetstagsfeier
6. März in Heiden

Wie in jedem Jahr wurde am 1. Freitag im März der Weltgebetstag gefeiert.

In diesem Jahr haben Frauen aus Nigeria für uns die Liturgie geschrieben. Das Thema in diesem Jahr war ein Vers aus dem Matthäusevangelium : Ich will euch stärken, kommt!

Knapp 40 Personen folgten dieser Einladung und trafen sich um 19.00 Uhr im katholischen Pfarreizentrum für eine stimmige Feier, in der wir viel über Nigeria, das drittgrösste Land Afrikas, in Bildern und Texten erfahren haben. Einen ganz grossen Platz bekamen darin auch die Frauen Nigerias mit ihren mannigfachen Erschwernissen in ihrem Alltag. Eine grosse Hilfe ist ihnen dabei ihr tiefer Glaube. Wir hörten drei ganz unterschiedliche Frauenschicksale und wie sie mit ihrem Los umgehen, sich untereinander vernetzen und helfen.

Auch wir als Frauen aus Heiden, Oberegg und Umgebung durften unsere Sorgen und Lasten in Form eines Steines in die schön afrikanisch geschmückte Mitte legen und in Liedern, begleitet vom E-Piano und Djembe Klängen loslassen und zur Ruhe kommen.

Im Anschluss an die Feier erwartete uns im Nebenzimmer ein gemütliches Verweilen bei Erdnusseintopf, Reis-Kuchen und Kokosguezli, alles nach nigerianischen Rezepten.
Mit schönen Begegnungen und guten Gesprächen liessen wir den «Weltgebetstags-Abend» ausklingen.

Ein ganz grosses Dankeschön der ganzen ökumenischen Vorbereitungsgruppe!

Cornelia Callegari
© Fotos: Cornelia Callegari, Rachel Züst-Merz